Familie

Was ist Familie?

Es gibt Menschen, die sagen, dass Familie da ist wo man aufeinander aufpasst. Wenn das so wäre, dann wäre Familie überall und fast jeder Mensch würde zu meiner Familie gehören. Das kann natürlich nicht sein.

Jedem Kind ist doch aber klar, dass Familie zuallererst aus Mama, Papa und einem oder mehreren Kindern besteht. Natürlich gibt es dann im größeren Familienkreis die Verwandtschaft, also Oma, Opa, Onkel, Tante, usw.

Leider gibt es heute viele kaputte oder zerbrochene Familien. Zum Beispiel wenn ein Kind nur bei Mama wohnt weil Papa mit einer anderen Frau als Mama zusammen wohnt.

Auch gibt es Kinder, die ohne Mama oder ohne Papa aufwachsen. Da fehlt ein Teil der Familie.  Oder es gibt Kinder, die bei Mama und einer Freundin von Mama wohnen. Da fehlt dann ein Mann. Die Natur hat es nicht so vorgesehen, dass ein Kind bei zwei Frauen oder zwei Männern aufwachsen. Ein Kind braucht eine Mama und einen Papa.

So wie du eine Familie hier auf der Erde hast, so hast du auch eine himmlische Familie.


  • Gott über alles, dann Familie (dreiecksbeziehung in ehe)
  • Deine kinder – erziehung
  • Familie sicherer als Staatsschutz
  • Keimzelle der Gesellschaft

Was ist der Unterschied zwischen Mann und Frau?

Es gibt Menschen, die sagen es gibt keinen Unterschied zwischen einem Mann und einer Frau. Das ist natürlich Blödsinn. Menschen, die dies sagen wollen die Familie gerne zerstören.

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau finden sich auch nicht nur am Körper. So sind Frauen im Allgemeinen einfühlsamer und doch mehr auf Beziehung und Harmonie fokusiert als Männer. Männer hingegen sind rauher, stellen sich eher einem Kampf und überlegen intensiver wie sie etwas anpacken.

Dies bedeutet, dass sich Männer und Frauen ergänzen.

Sehnsucht nach Familie

Menschen sind soziale Geschöpfe, d.h. sie suchen Gemeinschaft. Ein Mensch alleine fühlt sich einsam und vermisst etwas. Die Familie ist die natürlichste Form des Zusammenlebens von Menschen. Wenn Kinder groß werden, dann verlassen sie ihre Eltern und bauen ihr eigenes Leben auf. Der erste Schritt eines jungen Erwachsenen ist seine Berufung zu finden. Und für die meisten Menschen liegt die Berufung in der Gründung einer eigenen Familie. (Achtung: Berufung ist nicht gleichzusetzen mit Beruf!)

Es ist die Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Liebe, nach Freude, nach Aufgabe, nach Verantwortung, nach Heimat, nach Sinn und nach Erfüllung, die Menschen dazu bewegen eine eigene Familie zu gründen.

Umfragen zeigen, dass diese Sehnsucht auch in unserer heutigen Zeit bei den Menschen ganz stark ausgeprägt ist.

Die Ehe als Basis der Familie

Familie hat kein Umtausch- oder Rückgaberecht wie ein Haustier. "Wie bitte?" fragst du jetzt vermutlich. Was meine ich damit? Nun, ein Haustier kann ich in das Zoogeschäft zurückbringen, wieder verkaufen, verschenken oder in ein Tierheim bringen, wenn ich es nicht mehr haben möchte. In einer menschlichen Familie geht das nicht. Denn wir sind ja Mensch, nicht Tier.

Daher liegt in der Gründung einer Familie eine große Verantwortung. Und womit beginnt die Gründung einer Familie? Richtig, in der Wahl des Ehepartners, also eines Mannes, wenn du eine Frau bist oder einer Frau, wenn du ein Mann bist. Diese Wahl ist eine Entscheidung für das Leben. Leider sehen das viele Menschen heute nicht mehr so und meinen den Mann oder die Frau kann man beliebig wechseln wie das Auto.

Da dies so ist wird die Ehe mit dem Eheversprechen eingegangen, welches wie folgt lautet:

"[Name],
vor Gottes Angesicht nehme ich dich an
[als meinen Mann / als meine Frau].
Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens."

Die Grundlage für die Ehe ist die Liebe. Es geht nicht um das Austauschen von Vorteilen wie "Du gibst mir das, dann gebe ich dir dies...". Das wäre egoistisch. Aber Liebe ist genau das Gegenteil: Wer liebt, ist grade nicht eigennützig. Er verzichtet auf die Verfolgung des eigenen Wunsches. Liebe verlangt Hingabe - die Hingabe der eigenen Person an eine andere - etwas nach dem Motto, dass man, was man tut, gerade nicht in erster Linie für sich selbst tut, sondern für einen anderen - hier also für den Ehepartner. Und nur dadurch kann man auch glücklich werden. Denn Selbsthingabe ist der Schlüssel zum Glück. Der heilige Johannes Paul II. hat gesagt: "Das Glück findet derjenige, der es nicht sucht."

Die Gesellschaft braucht die Ehe!

  • Die Gesellschaft braucht die Ehe, weil sie das Gemeinwohl der Ehegatten steigert.
    "Männer und Frauen, die ein normatives Verständnis der Ehe haben verbringen mehr Zeit miteinander und sind eher bereit, für ihre Beziehung Opfer zu bringen. ... Wer die Ehe auf Lebensdauer eingeht, wird mehr eheliches Glück finden als jene Männer und Frauen, die sich verheiraten 'solange die beiderseitige Liebe andauert'." *1
  • Auch die Kinder brauchen die Ehe als Voraussetzung ihres individuellen Glücks.
    Kinder "wollen geliebt werden von einer Mutter und von einem Vater, die einander lieben, und sie müssen mit beiden Elternteilen zusammen wohnen, aufwachsen und leben, denn die Mutter- und die Vaterfigur ergänzen einander bei der Erziehung der Kinder und beim Aufbau ihrer Persönlichkeit und ihrer Identität." *2
  • Die Kinder brauchen die Ehe auch, um ihre geschlechtliche Identität zu entwickeln.
    Mütter sind eher für die emotionale und physische Pflege ihrer Kinder da, Väter mehr zur Ermutigung und beim Durchleben von Schwierigkeiten.
  • Die Gesellschaft braucht die Ehe auch im Kampf gegen die Armut.
    Von den in einer Ehe aufgewachsenen Kindern waren 2004 in Deutschland etwas 3% auf soziale Unterstützung durch den Staat angewiesen - bei Alleinerziehenden hingegen über 27%.
  • Die Gesellschaft braucht die Ehe, weil sie zu sozialer Stabilität auch im Leben der Kinder führt.
    Jungen, die nicht aus intakten ehelichen Verhältnissen stammen, neigen nach empirischen Studien in erhöhtem Maß zu Aggression und zu Aufmerksamkeitsdefiziten. Und sie werden auch mit höherer Wahrscheinlichkeit kriminell. Das Risiko selbst einmal geschieden zu werden, liegt bei Kindern geschiedener Eltern um 80% über dem von Kindern verheirateter Eltern.
  • Die Gesellschaft braucht die Ehe als Voraussetzung für ihre physische Regeneration.
    Mehr als 85 Prozent der (dauerhaft) verheirateten Paare haben Kinder. Dagegen haben nur etwas 20 Prozent der nicht-ehelich Zusammenlebenden Kinder.
  • Die Gesellschaft braucht die Ehe als Bildungsinstitution.
    31% der Scheidungskinder und 37% der unehelich geborenen Kinder in den USA beenden die Schule nicht - bei Kindern verheirateter Eltern liegt die entsprechende Zahl bei nur 13%.
  • Die Gesellschaft braucht die Ehe, damit die Menschen ihre Bestimmung nicht verfehlen.
    Ehe und Familie sind die primären Institutionen, in denen religiöse Erziehung stattfindet - oder zumindest stattfinden sollte.
    Unser Herr Jesus Christus wendet sich in Liebe demjenigen zu, der IHM ganz aufrichtig sein Leben übergibt, wenn man IHN bittet in sein Herz zu kommen und den unbeugsamen Willen hat, die Gebote Gottes auch dort zu beachten, wo ihre Einhaltung sehr schwer ist. Die Gesellschaft braucht die Ehe von Mann und Frau, weil wir dem Herrn ungehorsam wären, wenn wir so lebten, als wäre es egal, ob wir verheiratet sind oder nicht oder als könnten wir die Ehe einfach nach Belieben umdefinieren - in eine Ehe für viele, für alle oder was immer da noch kommen mag.

*1 Witherspoon Institute, Ehe und Gemeinwohl. Zehn Leitlinien, in: Neue Ordnung, 63. Jg., Sonderheft August 2009, S. 29.
*2 Benedikt XVI., Ansprache an die Teilnehmer der 19. Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Familie am 8.2.2010, in: Osservatore Romano (deutsch) vom 26.2.2010, S. 7; zitiert nach Manfred Spieker.
Quelle: "Warum die Gesellschaft die Ehe braucht" von Prof. Dr. Christian Müller, Der Fels 4/2016, s. 108 - 115.

Gott über alles - die Dreiecksbeziehung

Daraus folgt, dass wir unser Leben als auch die Ehe unter das Gesetz Gottes stellen müssen. Nur so gefährden wir nicht unser ewiges Heil und nur so erlangen wir auch die Gnaden und Freuden des Herrn.

Deshalb ist eine Ehe immer eine Dreiecksbeziehung zwischen Gott, Mann und Frau. Wenn die Beziehung zu Gott abgeschnitten wird, dann hält die Beziehung zwischen Mann und Frau auch nicht bzw. kann sich nicht zu ihrer Bestimmung entfalten.

Weise Sätze zu Familie, Ehe, Kinder

  • Eine perfekte Ehe ist nicht mehr als zwei mit Makeln behaftete Menschen, die es ablehnen sich gegenseitig aufzugeben.
  • Das Gebet einer Mutter ist dass ihre Kinder sich gegenseitig lieben werden lange nachdem sie nicht mehr da ist.
  • Die Aufgabe eines Vaters ist nicht seiner Tochter beizubringen wie sie eine Lady wird, sondern ihr beizubringen wie eine Lady behandelt werden sollte.
  • Je größer das Gefühl der Verantwortung für eine Person, desto mehr wahre Liebe ist vorhanden.
  • Die Ehe ist die einzige Beziehung essenziell für die Zukunft der Menschheit.
  • "Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde." - Matthäus 18:6
  • In einem Augenblick kann sich alles ändern. Vergebe daher oft und liebe mit all deinem Herzen. Vielleicht bekommst du die Chance dazu nicht noch einmal.
  • Verbringe Zeit mit deiner Familie und denen, die du liebst. Eines Tages wirst du entweder "Ich wünschte ich hätte" sagen oder "Ich bin froh dass ich hab".
  • Liebe deine Eltern und behandele sie mit liebender Zuwendung. Denn du wirst ihren Wert erst dann wissen, wenn du deren leeren Stuhl siehst.

Familie im Vergleich zu Freundschaften

FriEND
BoyfriEND
GirlfriEND
BestfriEND
Everything has an END except
.... FamILY -> it has I LOVE YOU!

10 Wege zu Lieben

  1. Zuhören ohne zu unterbrechen (Proverbs 18)
  2. Sprechen ohne anzuklagen (James 1:19)
  3. Geben ohne zurückzuhalten (Proverbs 21:26)
  4. Beten ohne aufzuhören (Colossians 1:9)
  5. Antworten ohne zu streiten (Proverbs 17:1)
  6. Teilen ohne zu täuschen (Ephesians 4:15)
  7. Genießen ohne sich zu beschweren (Philippians 2.14)
  8. Vertrauen ohne zu wanken (1 Corinthians 13:7)
  9. Vergeben ohne zu bestrafen (Colossians 3:13)
  10. Versprechen ohne zu vergessen (Proverbs 13:12)

Die Erziehung unserer Töchter und Söhne

Unseren Töchtern müssen wir beibringen zu unterscheiden zwischen:
  • einem Mann der mit ihr flirtet und einem Mann der ihr ein Kompliment ausspricht,
  • einem Mann der Geld für sie ausgibt und einem Mann der in sie investiert,
  • einem Mann der sie als Eigentum ansieht und einem Mann der ihr Eigentum respektiert,
  • einem Mann der sie begiert und einem Mann der sie liebt,
  • einem Mann der glaubt er sei ein Geschenk für Frauen und einem Mann der glaubt sie ist ein Geschenk für ihn.
Und dann müssen wir unseren Söhnen beibringen solch ein Mann zu sein.
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