Emotionen


Der Bauch - unsere Gefühle

Im Bauch sitzen unsere Gefühle. Und wir Menschen haben viele Gefühle. Man sagt ja auch "Bauchgefühle". Unsere Gefühle nehmen wir sehr stark wahr. Gefühle prägen uns auch auf eine gewisse Weise. Eine gewisse Veranlagung zu Gefühlen gibt es auch in unseren Genen. Diese Veranlagung prägt unseren Typ, z.B. ob ich ein Choleriker oder ein Melancholiker bin.

Der Bauch ist nicht rational, schwer steuerbar, weder gut noch schlecht und hält sich weder an „Prinzipien“ noch an Moral. Mit dem Bauch begehrt der Mensch und verspürt Lust, aber auch Angst.

Der Kopf - unser Verstand

Der Kopf ist die Vernunft. Also die rationale Stellungnahme zu dem, was der Bauch sagt. Der Kopf fragt also: „Ich habe das und das Gefühl. Was sagt denn die Vernunft dazu? Ist das vernünftig oder nicht? Ist es nützlich oder nicht? Was habe ich davon?“ Er sucht nach der Wahrheit. Mit dem Kopf versteht der Mensch.

Er lässt sich aber auch gerne vom Bauch einlullen (z.B. weiß der Kopf dass es nicht gesund ist diese ganze Tafel Schokolade zu essen, der Bauch verspürt jedoch eine große Lust darauf).

Das Herz - unser Wille

Zwischen den beiden Polen von Bauch und Kopf ist das Herz. Das Herz ist die Mitte des Menschen, der Wille, das Gewissen. Mit dem Herzen liebt der Mensch. Hier entscheidet er sich zwischen Gut und Böse. Jeder Mensch hat ein Herz, und deswegen ist jeder Mensch im Grunde frei.

Jeder hat eine Grundsehnsucht nach Gott. Das ist die, die im Bauchgefühl verankert ist. Vom Bauchgefühl her möchte jeder Mensch glücklich werden, wenn er mal 13 oder 14 Jahre alt ist, irgendwann heiraten, Kinder bekommen, eine Familie gründen, und er hat auch eine gewisse Grundreligiosität. Wer religiös erzogen wurde, hat dieses Koordinatensystem im Kopf. Letztlich treffe ich eine Entscheidung: Ja, ich will glauben. Oder: Nein, ich will nicht glauben. Diese Entscheidung trifft der Mensch im Herzen. Man kann niemanden zum Glauben zwingen. Man kann niemanden zum Lieben zwingen.
  • Trauer endet nie... aber sie ändert sich. Sie ist ein Übergang. Nicht ein Ort zum bleiben. Trauer ist weder ein Zeichen von Schwäche noch ein Mangel an Glaube... Sie ist der Preis der Liebe.
  • :(:  Wähle.
  • Einmal fragte ein Man: "Was hast du durch dein regelmäßiges Beten gewonnen?" Die Person antwortete: "nichts... aber lass mich dir erzählen was ich dadurch verloren habe: Wut, Ego, Gier, Depression, Unsicherheit und die Angst vor dem Tod." Manchmal ist also die Antwort auf unsere Gebete nicht ein Gewinnen sondern ein Verlieren - was dann letztendlich der Gewinn ist.
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