Einführung Messe

Die Heilige Messe
- eine Einführung -

"Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen,
als ohne das heilige Messopfer.
"   - hl. Pater Pio

Die Autorin dieses Textes ist Maria Montessori, eine katholische Pädagogin aus Italien. Maria Montessori war religiöse Erziehung im Sinne einer hinführenden Erziehung sehr wichtig. Die heilige Messe beinhaltete für sie den Kern des Christentums, weswegen sie sehr dafür war, dass Kinder zur heiligen Messe innerlich und äußerlich Zugang bekamen. Die Pädagogik von Maria Montessori wurde im Nationalsozialismus verboten.

In diesem Text erklärt die katholische Pädagogin Maria Montessori Kindern das Geschehen der Heiligen Messe der römisch-katholischen Kirche, der Kirche Jesu Christi. 
Der Abdruck dieses Textes erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Herder Verlages. Quelle: Kapitel "Drittes Buch: Die Messe, Kindern erklärt" aus
Maria Montessori, Kinder, die in der Kirche leben. Die religionspädagogischen Schriften von Maria Montessori. Hrsg. und übersetzt von Helene Helming copyright Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. 1964

Was von Anfang an war,
was wir gehört,
was wir mit unseren Augen gesehen,
was wir geschaut und unsere Hände berührt haben
von dem Worte des Lebens,

was wir gesehen und gehört haben,
das verkünden wir auch euch,
damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt.
Und unsere Gemeinschaft ist
mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus.

(1 Joh. 1, 1-3).

So sprach der heilige Johannes, der Jünger, den Jesus lieb hatte.

Das letzte Abendmahl

Jesus sprach zu Petrus und Johannes: „Geht und bereitet uns das Ostermahl, dass wir es essen.“ (Luk. 22, 8) Ihr werdet einen großen Speisesaal finden; dort richtet alles her.

Und sie bereiteten den Tisch.

Als die Stunde gekommen war, setzte er sich zu Tisch und die zwölf Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen:

Sehnlichst habe ich verlangt, dieses Ostermahl mit euch zu essen, bevor ich leide. Ich sage euch aber, ich werde es von jetzt an nicht mehr essen, bis es erfüllt wird im Reiche Gottes.“ (Luk. 22, 15)

Alsdann nahm er Brot, dankte, brach es und gab es ihnen mit den Worten: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Andenken.“

Dann nahm er den Becher, sprach das Dankgebet und reichte ihn ihnen mit den Worten:

Trinket alle daraus, denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ (Matth. 26, 27-28)

I. Die Heilige Messe

Die heilige Messe wurde bei dem Letzten Abendmahl eingesetzt. Jesus Christus feierte die erste heilige Messe beim Letzten Abendmahl. Und seitdem haben die Jünger Christi immer den großen vorbereiteten Saal gesucht, um für ihn den Tisch zu bereiten.

Ihr könnt das selbst feststellen, wenn ihr zur Messe geht: der weite Saal, der Ort für das Mahl ist die Kirche, und dort ist der Altar der Tisch, der mit weißen Tüchern gedeckt ist. Darauf steht ein kostbarer Kelch, der den Wein und das Wasser aufnimmt, und auch ein Teller, auf dem ein Stück Brot in Form einer HOSTIE liegt. An diesem so vorbereiteten Tisch steht ein Mann, der Priester, der die Stelle Christi vertritt. Er wiederholt die gleichen Worte, die Jesus zu den Aposteln sprach, die um ihn herum saßen:

Nehmet und esset, das ist mein Leib.

Ebenso nimmt er den Kelch und spricht:

Das ist der Kelch meines Blutes, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Alle Gläubigen, die ein reines Herz haben, nähern sich in Liebe und Andacht dem Tisch, um die heilige Hostie zu empfangen, wie die Apostel am Tage des Letzten Abendmahles das Brot aus den Händen Jesu empfangen haben, als er sagte:

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn einer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

Das Geheimnis

Die heilige Messe ist aber nicht bloß eine Gedächtnisfeier. Das könnten jene Leute denken, die ihr Geheimnis nicht verstanden haben. Sie könnten meinen, es sei nur eine Feier zur Erinnerung an Jesus. Freilich steht in der Mitte des Tisches, von brennenden Kerzen umgeben, ein Bildnis des gekreuzigten Jesus. Und das ist wie eine fromme Erinnerung an seinen Tod.

Aber die Messe ist nicht etwas so Einfaches. Wir wohnen der Messe nicht nur bei, um uns an das Leiden Christi zu erinnern und so eine fromme Handlung zu vollziehen, nein, das, was der Tod zu sein scheint, ist in Wahrheit das Leben.

In der Messe verbirgt sich ein tiefes Geheimnis, ein übernatürliches Geschehen, das Wunder ohnegleichen: Jesus ist in einem bestimmten Augenblick lebendig auf dem Altar da. Er ist unsichtbar, aber er ist wahrhaft gegenwärtig, denn Brot und Wein werden zu seinem Leib und Blut. Christus ist da, sein Leib und sein Blut, seine Seele und seine Gottheit, und er kommt für uns.

Wenn wir zur Messe gehen, tun wir das also nicht nur, um das Andenken an Jesus zu erneuern; wir gehen hin, um ihn zu finden, ihn zu empfangen. Er ist gegenwärtig, er lebt, und er wird uns niemals verlassen.

Dies ist unser Trost, unsere Hoffnung und unser Glaube, das Geheimnis der Messe.

Wir sind in dieser Welt nicht als Waisen zurückgeblieben. Jesus hat uns nicht verlassen, als er in den Himmel auffuhr. Er hatte es versprochen: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen.

So können wir, wenn wir aus der Messe kommen, ausrufen wie Magdalena:

Er lebt! Ich habe mit ihm gesprochen!

Das Grosse Geheimnis

Das Geheimnis der Messe lässt sich in eine einzige Tatsache zusammenfassen.

Wenn der Priester, der am Altar feiert, zusammen mit der feiernden Gemeinde sich an Jesus erinnert und dieselben Worte spricht, die Jesus beim Letzten Abendmahl gesprochen hat, wird Jesus selbst als Lebender herabsteigen, um sich den Menschen zu schenken und in ihren Herzen zu leben.

Er kommt in dem feierlichen Augenblick, den wir die WANDLUNG nennen. Alle Gläubigen fallen auf die Knie und beten den Herrn an. Sie erheben dann ihre Augen zu den heiligen Zeichen des großen Geheimnisses. Die Hostie, die der Priester erhebt, ist der Leib des lebendigen Christus. Der Kelch, den er hoch emporhebt, enthält sein Blut.

Dieses Geheimnis wurde manchmal von Wundern begleitet, die nicht nur von innig gläubigen Menschen, sondern auch von lauen Christen, ja sogar von Ungläubigen erlebt wurden.

Aber das eigentliche Wunder ist jenes, das sich bei jeder Messe wiederholt: das Kommen Jesu, das unsern Augen verborgen bleibt, aber unserem Glauben gegenwärtig ist. Und auch wegen dieses Glaubens tragen wir den Namen „DIE GLÄUBIGEN“.

Obgleich verborgen, ist Jesus unter der Gestalt der heiligen Hostie auch im TABERNAKEL gegenwärtig. Darum neigt sich jeder Gläubige andächtig vor ihm, wenn er ein Gotteshaus betritt.

Die ganze Kirche ist ein heiliger Ort und wegen dieser wirklichen Gegenwart Jesu Christi noch mehr geheiligt.

Die Kirche

Ihr könnt euch wohl denken, wie die Menschen herbeigeströmt sind zu einem solchen Geheimnis. Um dieses als Mittelpunkt haben sich seit dem Letzten Abendmahl, seit dem Leiden und der Auferstehung des Herrn und seit der Ausgießung des Heiligen Geistes die Christen in der Kirche vereinigt.

Aber die Christen der katholischen Kirche sind nicht nur geeint in der Erinnerung an den Messias, den die Propheten verkündet haben, den Herrn und Erlöser der Menschen, der aus Liebe zu den Menschen, die so viel gegen ihn gesündigt haben, gelitten hat und gestorben ist. Sie sind nicht nur die Gläubigen einer göttlichen Lehre, die Christus ihnen gebracht hat, als er lebend unter ihnen wandelte und sie lehrte. Die Katholiken sind nicht nur das allein. Sie scharen sich um dieses Geheimnis — die ständige Wiederkunft des lebendigen Christus, um ihn zu empfangen und in ihm zu leben.

Von ihm bekommen wir die Kraft, seinen Lehren zu folgen. Der Mensch kann die edelsten Lehren empfangen, aber um sie in die Tat umzusetzen, braucht er die Gnade Gottes. Er muss mit ihm eins werden, denn nur Jesus in uns kann alles vollbringen.

Darum strebt der katholische Christ danach, sagen zu können:

Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir.

Die Geschichte der Messe

Stellen wir uns nun vor, welch glühendes religiöses Leben sich um dieses Glaubensgeheimnis entwickelte. Hieraus entspringen die wunderbaren Taten der ersten Christen und die Glaubensinbrunst der Märtyrer.

Auch in Kindern wie im kleinen Märtyrer Pankratius und im Knaben Tarzisius, der bei der Verteidigung des Sakramentes starb, und in vielen anderen war die geheimnisvolle Kraft des lebendigen Jesus.

Um in das Reich Christi einzugehen und das ewige Leben zu erlangen, genügt es nicht, nur die Verheißungen unseres Herrn anzuhören; nein, er muss wirklich in unseren Herzen leben.

Die Geschichte der Kirche ist auch die Geschichte der Messe. In den ersten Zeiten des Christentums, als die Kirche verfolgt wurde, versammelten sich die Gläubigen in den Katakomben, um die Messe zu feiern, und manchmal verbargen sie sich in dem Hause irgendeines reichen Christen, wie in dem Palast der hl. Bibiana oder der hl. Prudentia in Rom, und sie suchten dort für ihr mystisches Mahl einen geeigneten Ort und bereiteten den Tisch, so wie beim Letzten Abendmahl.

Wenn sich aber kein reicher Christ fand, der sein Haus zur Verfügung stellte, so versammelten sie sich in einer bescheidenen Hütte von armen Leuten, die vielleicht nur aus einem einzigen Raum bestand und wo die Küchengeräte an den rußgeschwärzten Wänden hingen. Das machte ihnen wenig aus.

Nur der Glaube war wichtig. Auch dort wurde das Tischtuch über einen kleinen Tisch gebreitet, und alle, die bereit waren, für Christus zu sterben, standen in der Runde mit aufmerksamem Blick, mit bewegtem Herzen und erwarteten den lebendigen Herrn, der zu uns kommen würde. Wirklich war für diese ersten Christen die Messe oft das letzte Mahl. Wenn sie herausgingen, erwartete sie oft der glorreiche Tod der Märtyrer.

Wie alle Dinge, die aus einer großen Wirklichkeit stammen, wurde die Messe im Laufe der Jahrhunderte immer vollkommener gefeiert, und sie wurde allmählich zu dem wunderbaren tridentinischen Ritus, den wir heute haben.

Es gab eine Zeit, da die Messe viel länger dauerte als heute. Als die Christen die Zeiten der Verfolgung hinter sich hatten, war ihre Freude, die Herrlichkeit des Herrn zu verkünden, und ihr Eifer, ihn zu ehren, so groß, dass sie stundenlang bei der Feier des großen Geheimnisses verweilten. In Rom nahm oft der Papst barfuß an langen Prozessionen teil, bei denen die Christen Lieder sangen, und alle versammelten sich dann in einer großen Kirche, um die Messe zu feiern.

Nicht allen war es erlaubt, an der ganzen Messe teilzunehmen, denn nicht alle waren schon getaufte Christen. Das christliche Volk wuchs und vermehrte sich siegreich mitten unter Völkern, die zwar aufgehört hatten, es zu verfolgen, die aber noch keine Christen waren, sondern Heiden oder Juden.

Katechumenen und Gläubige

Die Katechumenen, d. h. diejenigen, die Christen werden wollten, die aber noch nicht getauft waren, wurden nur zu einem Teil der Messe zugelassen, um zu hören, wie aus den heiligen Büchern und besonders aus dem Evangelium vorgelesen wurde. Dies war ein Unterricht für alle Christen, eine Verkündigung unseres Glaubens.

Dieser erste Teil war eine Art Vorbereitung auf die Geheimnisse der Messe. Die Leute vereinigten sich mit den Priestern und Bischöfen im Singen von Hymnen, sie antworteten auf die Psalmverse und hörten zu, wenn das Evangelium gelesen und erklärt wurde.

Wenn der Wortgottesdienst zu Ende war, wurden die Katechumenen mit den Worten entlassen: „Dominus vobiscum“, d. h.: „Der Herr sei mit euch.“ Dies war hier ein Abschiedsgruß.

Dann kamen die Gläubigen nach vorn. Sie kamen nicht mit leeren Händen, sondern brachten Gaben. Gewöhnlich brachten sie, was man in der Messe braucht: reines Weizenbrot, reinen Wein von Trauben, sie brachten aber auch Gaben für arme Mitchristen.

Es entstand dann ein etwas geräuschvolles Hin- und Hergehen. Die Armen baten um Hilfe. Es wurden die Namen derjenigen vorgelesen, die nicht selbst kommen konnten, die sich aber in die Gebete einschlossen. Und viele der Gläubigen sangen Psalmen, die zum Tage passten: das OFFERTORIUM.

Endlich begann die eigentliche Messe, es wurden Brot und Wein für die Wandlung bereitet. Auch ihre Herzen brachten die Gläubigen dar, es entstand ein Schweigen und eine tiefe Sammlung. In der heiligen Feier der Messe ist das Leiden Christi wirksam, das Opfer Jesu, der sich für das Heil der Menschen darbrachte.

Die Christen haben bestimmt, dass besondere Worte und Handlungen gebraucht werden. Alles in dieser Feier gehört zum heiligen Raum der Messe. Jede Bewegung des Priesters, jeder Gegenstand, den er berührt, jeder Ton seiner Stimme ist vorgeschrieben, und die Gläubigen können der geheimnisvollen Bedeutung der Messe in jeder Einzelheit folgen. Das Ziel der Gläubigen ist, am heiligen Opfer teilzunehmen, das Kommen Christi zu erwarten und sich mit dem lebendigen Jesus zu vereinigen.

Die Gemeinschaft der Heiligen

Wie herrlich ist es, sich vorzustellen, dass der ganze Himmel am Wunder der Messe teilnimmt! Das, was für uns ein Geheimnis bleibt, ist den himmlischen Geistern offenbar, vor allem der Mutter Gottes und dann den Engeln und den Heiligen im Paradies.

Sie verstehen die unendliche Liebe, mit der Christus zu uns kommt, und die jubelnden Engel sind seine Krone und sein Gefolge. Sie schauen auf die Kinder, die bei der Messe anwesend sind, und freuen sich und rufen ihnen zu: „Seid gesegnet, seid gesegnet!“ Die Heiligen, besonders die Märtyrer, die für Christus ihr Blut vergossen haben, blicken auf den Altar, und um uns zu helfen und uns zu stärken, opfern sie für unsere Seelen ihre Verdienste, sie vereinigen sich mit uns. Ja alle Verdienste, die sie erworben haben, als sie auf der Erde lebten, können zu unseren Verdiensten werden. Das ist das kostbare von Gott zugelassene Geschenk, das sich nennt „DIE GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN“.

Wir wollen es nicht vergessen.

Wir kennen ihr Verlangen, uns zu helfen, und wenn wir am meisten unsere Schwachheit und das Bedürfnis der göttlichen Barmherzigkeit empfinden, so rufen wir unsere Heiligen und unsere Schutzpatrone an:

Ich bitte die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott unserem Herrn.

Die Glocken

Schöne Stunden, heilige Stunden der Morgenfrühe, wenn von Sonnenaufgang an die Glocken zu läuten beginnen, die heilige Messe ankündigen und die Gläubigen aufrufen, schnell, schnell vom Bett aufzustehen, um Jesus entgegenzugehen.

Die Glocken sagen:

Denkt an Abraham, der von Gott gerufen wurde, als er noch schlief, und der dann sogleich fortging, ohne zu zögern, und bereit war, seinen einzigen Sohn zu opfern.

Und ihr? Ihr braucht wenig zu opfern...  Im Gegenteil: Ihr sollt eine unendliche Gnade empfangen.

Also kommt!

Schöne Stunden, heilige Stunden der Morgenfrühe, wenn überall die heilige Messe gefeiert wird.

Die geistliche Atmosphäre

Die Messe wird gewöhnlich am Morgen gefeiert. Die ersten Sonnenstrahlen schon sagen uns, dass das Brot des Himmels für uns bereit ist. Das Gebet, das Jesus selbst uns gelehrt hat, ist täglich als Anruf auf unseren Lippen: „Gib uns heute unser tägliches Brot.

Wir wollen uns vorstellen, dass die Erde rund ist und die Sonne sie niemals verlässt. Wenn es hier Mittag ist, so ist es auf der anderen Seite der Erde Mitternacht, und alle Leute sind dort im Schlaf. Aber dann bricht dort auch der Tag an, und wenn es bei uns später Nachmittag ist, geht dort die Sonne auf, und die fernen Glocken beginnen zu ertönen und die Gläubigen zu rufen, die am anderen Ende der Welt leben.

Wenn ihr auf geographischen Karten gut nachseht, so versteht ihr leicht, dass es in jeder Stunde des Tages in einem Teil der Welt Morgen ist. Ihr könnt auch herausfinden, in welchen Ländern die Christen zu jeder der 24 Stunden Christus erwarten.

Unser Herr „hört niemals auf zu kommen“.

Die Erde ist von Geistern der Engel und Heiligen umgeben, von der Heerschar Gottes, der wir uns in der heiligen Messe verbunden wissen. Und diese geistliche Atmosphäre, die ständig die Erde umgibt, hilft den Seelen der Menschen zu leben; so wie die Atmosphäre der Luft ihrem Körper zu leben hilft.

Der Ruf

Jedes Kind kann morgens eine kleine Betrachtung halten:

Ist es wahr, dass Jesus für mich gekommen ist? Besonders für mich?

Ja gewiss: er hat mich gerufen.

Es ist wirklich so.

Jeder von uns ist gerufen worden.

Jesus sagte mit ausgebreiteten Armen:

Kommet zu mir.

Lasset die Kinder zu mir kommen.“ (Mark. 10, 14)

Kommet alle zu mir, ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch erquicken.“ (Matth. 11, 28)

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch… Euer Herz betrübe sich nicht und zage nicht.“ (Joh. 14, 27)


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